Technik für die Umwelt

Natur, Energie und Technik, Umwelt- und Klimaschutz: Dies sind Schlüsselthemen und Hauptanliegen von Gut Karlshöhe. Besonderen Wert legen wir daher nicht nur darauf, auf dem eigenen Gelände die neuesten Umwelttechnologien einzusetzen, sondern diese auch allen Besuchern als interessante Anschauungsobjekte verfügbar zu machen.

Photovoltaik

Auf dem Dach der KulturScheune wurde bereits im Jahre 2008 eine 160 m² große Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die maximale Leistung der 128 polykristalinen Module beträgt 21,8 kWp (Kilowatt peak). Weitere Informationen und Leistungsverläufe können Sie hier einsehen.

Entwässerung

Mit dem vom Kooperationspartner Hamburg Wasser entwickelten Hamburg Water Cycle verfügt Gut Karlshöhe heute über ein neuartiges Entwässerungssystem. Dieses umfasst die Nutzung des anfallenden Regenwassers, die Reinigung des Grauwassers über eine neue Pflanzenkläranlage sowie die Möglichkeit der Verwertung des Schwarzwassers als energiehaltige Biomasse.

Eine grafische Darstellung der Funktionsweise finden Sie hier. Auf der Homepage des Hamburg Water Cycle finden Sie aktuelle Information über dessen Einsatz im Quartier Jenfelder Au.

Gläsernes Energiehaus

In unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Stallgebäude befindet sich das Gläserne Energiehaus. Hier werden verschiedene energiesparende Heiztechniken – von einer Brennstoffzelle, über ein Blockheizkraftwerk bis hin zu einem Pellet-Heizkessel mit Solarthermie-Anlage – anschaulich im Betrieb vorgestellt. Genauere Informationen zu den Anlagen erhalten Sie hier. Zweimal im Jahr finden Führungen zu den einzelnen Anlagen statt. Die Termine finden Sie in unserem Flyer oder auch in unserer Programmübersicht.

Multifunktionsspeicher

Auf unserem Gelände befindet sich der eindrucksvolle 4.000 Kubikmeter Wasser fassende Wärmespeicher, der nun als Multifunktionsspeicher an das Fernwärmenetz angeschlossen ist. In einem Pilotprojekt von HanseWerk Natur im Rahmen der Kooperationsvereinbarung mit der Stadt zu Hamburgs Energiewende wird hier Wärme von Solarthermie-Anlagen sowie Blockheizkraftwerken und der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld zwischengelagert und je nach Bedarf verwendet.